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U/W LEBEWESEN |
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Hohltiere
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Hohltiere sind totz ihrer verschiedenen Erscheinungsformen im wesentlichen einfache, häufig blumenartig aussehende Tierformen mit einem sackartigen Körper, der nur aus zwei Zellschichten besteht (einer inneren und einer äußeren). Die Nahrungsaufnahme erfolgt meist durch einen endständigen Mund, der zugleich als Ausscheidungs- und Geschlechtsöffnung dient und von Tentakeln umgeben ist. Alle Formen tragen als Waffen Nesselzellen. Viele durchlaufen einen Generationswechsel von einer geschlechtlichen Quallengeneration zu einer ungeschlechtlichen, sich durch Teilung fortpflanzenden Polypengeneration.
Eine Schirmqualle besteht aus einer gallertartigen Masse. Der Körper ist meist flach bis stark gewölbt. Der Schirmrand ist oft mit zahlreichen Tentakeln besetzt, und die Mundöffnung läuft in gekräuselte Arme aus. Sie nthalten Millionen von Nesselkapseln, die bei Berührung explodieren und einen giftgefüllten Schlauch ausschleudern, der in die Haut des Opfers dringt. Der massige Schirm pulsiert, dabei entsteht ein Wasserstrahl, der das Tier vorwärts bewegt.
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Blumentiere
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Blumentiere sind an Wasser gebunden und weltweit in allen Meeren verbreitet. Sie sind bis in eine Tiefe von 6.000 m anzutreffen. Einzellebende Exemplare sind an harte Oberfläche gebunden oder tief im Schlamm oder Sand vergraben. Koloniebildende
Anemonen haben einen zylinderförmigen, muskulösen, weichen Körper ohne Skelettelemente. Er haftet normalerweise fest am Untergrund. Bei Strömung zieht er sich stark zusammen, wobei Mund und Tentakel eingestülpt werden. Die nesselnden, in der Regel röhrenförmigen Tentakel umgeben die schlitzförmige Mundöffnung im Zentrum der Mundscheibe. Sie sind meist ausgebreitet und fangen tierisches Plankton.
Zu den Blumentieren gehören Edelkorallen, Gorgonien, Weichkorallen, Anemonen, Wachsrosen.
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Schnecken
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Die meisten Schnecken haben eine Kalkschale, welche in der Regel als spiralförmig gewundenes Gehäuse ausgebildet ist. Die Höhe der Gehäusespindel, die Anzahl der Windungen, die Struktur und Farbe an der Oberfläche sind wichtige Merkmale für die Artbestimmung. Der Körperbau gleicht dem der Landschnecken; zur Atmung dienen jedoch Kiemen. Manche fressen Algen, die sie mit ihrer Raspelzunge vom Untergrund abweiden, andere sind Räuber, welche Seesterne, Schnecken oder sogar Fische jagen.
Zu der Familie der Schnecken gehören: Tritonshorn, Kauri- oder Porzellanschnecke, Wurmschnecke, Posthornschnecke. Die Schale der Käferschnecke besteht aus acht bewegliche Teilen. Löst man die Schnecke vom Untergrund, kugelt sie sich ab. Sie ernährt sich hauptsächlich von Blaualgen, die sie mit ihrer langen Reibzunge abraspelt. .
Den Nacktschnecken fehlt der Panzer. Der stark abgeflachte Körper hat bei manchen Arten lappige Schwimmflügel.
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Muscheln
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Muscheln sind gekennzeichnet durch zwei Schalenhälften, welche den weichen Körper der Tiere vollständig umgeben. Die Schalen sind über ein schnales, elastisches Band miteinander verbunden. Die Strukturierung der Schalenoberfläche, ihre Färbung und die Bezahnung des Schloßrandes dienen der Artbestimmung. Muscheln sind gewöhnlich festgewachsen oder stecken im Untergrund, wo sie als lebendige Pumpen große Mengen an Wasser filtrieren. Sie ernähren sich von Plankton, das an den Kiemenreusen hängen bleibt.
Zu der Familie der Muscheln gehören: Auster, Miesmuschel, Steckmuschel, Steindatteln, Jakobs-Pilgermuschel, Malermuschel, Wandermuschel,
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Kopffüßler
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Kopffüßler haben gut entwickelte Augen und die Fähigkeit, ihr Farbmuster blitzschnell dem Untergrund anzupassen. Charakteristisch sind ihre langen Arme, gewöhrnlich acht oder zehn, mit starken Saugnäpfen, welche um die papageischnabelartige Mundöffnung stehen. Die Kiemen liegen geschützt in einer Mantelhöhle, welche in einem trichterartigen Rohr unter dem Kopf endet. Zur schnellen Fortbewegung wird Wasser aus der Mantelhöhle mit heftigen Muselkontraktionen durch den Trichter gedrückt, wobei ein starker Rückstoß entsteht. Alle Kopffüßler sind Räuber; sie fangen vorzugsweise Krebe und kleinere Fische.
Zu den Kopffüßlern gehören: der gemeine Krake (acht gleichlange Arme), der Kalmar, die Sepia,
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Krebstiere
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Die große formenreiche Klasse der Krebstiere reicht von Edelkrebsen bis hin zu Wasserflöhen. Der Edelkrebs ist in Süßgewässern zu Hause. Die Weibchen werden bis zu 15 cm, die Männchen bis zu 18 cm lang. Der Körper ist breiter und weniger bedornt als bei dem Amerkianischen Flußkrebs. Der bevorzugte Lebensraum der Edelkrebse ist in sauberen pflanzenreichen Seen und sauerstoffreichen Fließgewässern.
Zu der Familie der Krebes gehören: Garnelen, Shrimps, Hummer, Langusten, Bärenkrebse, Einsiedler-, Porzellankrebs
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Krabben
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Krabben haben einen stark verkrümmten Hinterleib, der fest unter den Vorderkörper geschlagen ist. Der rundliche oer rechteckige flache Körper ist gewöhrnlich breiter als lang, und das erste Laufbeinpaar trägt große Scheren. Die Antennen sind reduziert. Bei Störung rennen sie seitwärts davon. Einige Arten schwimmen.
Zu der Familie der Krabben gehören: Strandkrabbe, Taschenkrebs, Seespinne,
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Federsterne
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Sie besitzen gewöhnlich zehn oder zwanzig Federarme, die an einem winzigen, diskusförmigen Körper gewachsen sind. Zur Fortbewegung dient eine Anzahl gliedreicher Füßchen. Sie schlafen tagsüber zusammengerollt unter Gesteinen oder in Schwämmen. Nachts wandern sie zu einem Fressplatz und fangen mit ihren Armen Plankton.
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Seesterne
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Seesterne besitzen in der Regel fünf Arme, wenige Arten haben mehr. Die Mundseite ist dem Boden zugekehrt. Hunderte von Saugfüßchen sind auf der Unterseite der Arme. Jedes Saugfüßchen besteht aus einem wechselwirksamen Drucksystem. Wenn sich bestimmte Muskeln zusammenziehen, füllt Flüssigkeit die Saugfüßchen auf und streckt sie. Mit dieser Kombination der Muskelarbeit und Hydraulikeinsatz besitzen die Seesterne eine langsame aber präzise Fortbewegungsmöglichkeit. Mit dieser Fortbewegungsmöglichkeit jagen sie sogar lebende Beute, die über die Saugfüßchen dem Mund zugeführt wird. Die Saugkraft, die die Seesterne mit ihren Füßchen ausüben können, ist so groß, dass sie durch einen kontinuierlichen Zug die starken Schließmuskeln von Muscheln überwinden. Dabei reichen nur wenige Millimeter um in den Öffnungsspalt ihren Magen zur Verdauung auszustülpen.
Zu ihrer Familie gehören: Dornenkrone, Fladenstern, Schlangenstern
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Seegurken
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Diese Tiere sind eng verwandt mit den Seesternen. Sie haben einen gurkenförmigen bis wurstartigen Körper ohne Arme. Das Skelett ist bis auf Kalkblättchen und Kalknadeln reduziert, welche in die lederartige Haut eingebettet sind, die der genauen Artbestimmung dienen. Der Rücken ist oft mit nippelförmigen Fortsätzen besetzt. Saugfüßchen stehen hauptsächlich auf der Bauchseite. Bei grober Berührung stoßen einige Arten zur Abschreckung stark klebrige Fäden aus. Das Fleisch ist gewöhnlich giftig.
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Moostierchen
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Die meisten Moostierchen sind Meeresbewohner. Nur zehn Arten besiedeln die Süßgewässer. Es handelt sich hierbei um kolonien bildende Organismen, deren Einzeltiere aus einer Wohnhülle und einem zurückziehbaren Weichkörper bestehen. Der Weichkörper ist mit seiner Wohnröhre fest verwachsen und trägt am Ende eine u-förmige Tentakelkrone, die der Nahrungsaufnahme und Atmung dient. Die Moostierchen besitzen eine gewisse Eingenbeweglichkeit. Moostierchen sind Strudler, die von winzigen Planktonorganismen leben. Sie überziehen Wasserpflanzen und Äste in klaren und kühlen Gewässern die nur mäßig belastet sind.
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